Wir sind Finke!
Unser Konzept, unsere Ziele, unser Engagement

WIR-SIND-FINKE, die Bürger- & Faninitiative für Freiburger Fußballkultur, wird sich auch nach der Entlassung von Volker Finke dafür einsetzen, drohenden Schaden vom SC Freiburg abzuwenden. Alle Mitglieder der Fan- und Bürgerinitiative sind dem Verein seit vielen Jahren eng als Fans verbunden. Gerade jetzt, wo Volker Finke, Achim Sarstedt und Andreas Bornemann entlassen wurden, muss eine starke Initiative aufmerksam verfolgen, welchen konzeptionellen Weg der Verein ohne seine Protagonisten einschlägt. Diese Initiative sollte auch stark genug sein, um korrigierend eingreifen zu können, wenn sich herausstellt, dass der SC Freiburg unter der neuen Leitung einen falschen Weg beschreitet.

Wir sind nicht GEGEN etwas, sondern FÜR etwas:
Wir sind nicht gegen den neuen Trainer Robin Dutt oder den neuen Sportdirektor Dirk Dufner. Selbstverständlich sind wir auch nicht gegen die Neuzugänge des SC Freiburg oder gar gegen die "neue" Mannschaft als solche. Im Gegenteil, wir wollen unser Team nach wie vor in jeder uns möglichen Hinsicht unterstützen und wollen sicherstellen, dass das bisherige Konzept von Volker Finke auch weiterhin erfolgreich fortgesetzt wird.

Wir sind FÜR das Konzept von Volker Finke, weil es unseren SC Freiburg zu dem gemacht hat, was er ist, und weil wir glauben, dass nur dieses Konzept den Verein nachhaltig mit Perspektiven versieht. Wir befürchten sogar, dass eine Abkehr von diesem Konzept den SC Freiburg im Laufe weniger Jahre in enorme Schwierigkeiten bringen kann.

Da der Vater dieses Konzepts - Volker Finke - nun nicht mehr selbst für dessen konsequente Umsetzung sorgen kann, braucht es - zum Nutzen des SC Freiburg - eine engagierte Initiative, die sich nicht von kurzfristigem Erfolgsdenken oder den allgegenwärtigen Unwägbarkeiten im Fußball beirren lässt, sondern die Gesamtperspektive des Vereins im Blick behält.

Nach der nicht nachvollziehbaren Vorgehensweise des Vorstands des SC Freiburg, das so erfolgreiche Team aus Trainerstab, Mannschaft und Management auseinander zu reißen, haben wir berechtigte Zweifel daran, dass die Vereinsführung im Sinne des bisherigen Konzepts noch auf dem richtigen Weg ist. Sollte sich herausstellen, dass wir mit unseren Befürchtungen richtig liegen, dann sollten die Fans des SC Freiburg nicht tatenlos zusehen, sondern entschlossen handeln.

Wir fordern gleichgesinnte Fans des SC Freiburg auf, sich nach allem, was sich seit Dezember 2006 im Verein abgespielt hat, nicht resigniert abzuwenden, sondern gerade jetzt noch aktiver zu werden als bisher. Der Königsweg, im Notfall auch wirklich korrigierend eingreifen zu können besteht darin, Mitglied beim SC Freiburg zu werden, denn die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins ist die Basis für alle richtungsweisenden Entscheidungen.

Je mehr vernünftig denkende Menschen im Verein Mitglied werden, desto weniger besteht die Gefahr, dass unser SC Freiburg von der Willkür und dem Machtstreben einzelner Personen kaputt gemacht werden kann. In diesem Sinne fordern wir auch all jene SC-Mitglieder auf, die bereits in der Vergangenheit mit der Vorgehensweise des Vorstands nicht einverstanden waren und sogar einen Antrag auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung gestellt haben, weiter am Ball zu bleiben und sich im Sinne der Sache zu engagieren.

Das erfrischende, kreative Element, welches die Fans des SC Freiburg lange Zeit ausgezeichnet hat, ist in den vergangenen Jahren immer mehr verloren gegangen. Beschimpfungen der Spieler und der gegnerischen Mannschaften - bis hin zu rassistischen Äußerungen - sowie Intoleranz zwischen den Fans haben mehr und mehr an Raum gewonnen. Wir machen uns stark für eine kreative, offene und tolerante Fankultur!